Home > Künstliche Intelligenz > KI ist nicht automatisch für alle gut

Paragon Systemhaus startet Aufklärungskampagne mit Prof. Dr. Martin Bogdan: "KI, RPA, maschinelles Lernen - bevor Unternehmen investieren, sollten sie wissen, warum."

Ohne eine gezielte Begriffsklärung wird Deutschland im internationalen digitalen Fortschritt weit zurückfallen. Diese Befürchtung äußert aktuell die Paragon Systemhaus GmbH (www.paragon-systemhaus.de). Das Unternehmen hat sich auf die effiziente Digitalisierung von Unternehmen durch die Optimierung komplexer Computersysteme spezialisiert. "Digitaler Rückstand entsteht durch Unkenntnis. Sie ängstigt oder sorgt für übertriebenen Optimismus. Tatsächlich werden zum Beispiel die Begriffe KI, Cognitive Computing und Maschinelles Lernen derzeit vielfach als Synonym verwendet. Aus wissenschaftlicher Sicht bestehen hier jedoch wesentliche Unterschiede und eine derartige Vermischung ist schon auf Grund der zugrunde liegenden Verfahren nicht zulässig. Wir möchten aufklären und die jeweiligen Einsatzgebiete und damit verbundene Chancen aufzeigen", sagt Prof. Dr. Martin Bogdan, Geschäftsführer der Paragon Systemhaus GmbH und Professor für Technische Informatik an der Universität Leipzig.

Sorge statt Wissen

Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov zum Thema künstliche Intelligenz tut Aufklärung Not: Lediglich 15 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Nutzen der Technologie gegenüber den Risiken überwiegt. 45 Prozent sehen gleich viele Gefahren wie Chancen, weitere 26 Prozent bewerten die Risiken als höher als den möglichen Nutzen. "Es ist oft nur der Begriff, der den einen Angst macht, während andere wiederum überzogene Erwartungen in technische Verfahren setzen, die gut klingen. Insbesondere bei Arbeitnehmern ruft der Ausdruck Künstliche Intelligenz Sorgenfalten hervor. Wahrscheinlich sehen viele in der KI noch immer den annähernd menschlich wirkenden Roboter, der mir zuerst den Job wegnimmt und anschließend die Weltherrschaft anstrebt. Dem ist natürlich nicht so", sagt Bogdan. Tatsächlich beschreibt der Begriff der Künstlichen Intelligenz lediglich eine bestimmte Form der Automatisierung von Prozessen.

Wenn Mensch und Maschine Erfahrungen sammeln

Neben der Klärung der Begriffsbedeutung ist den IT-Experten von Paragon außerdem wichtig zu zeigen, dass nicht jede digitale Möglichkeit automatisch für alle und jede Anwendung gut ist. Ein Beispiel für einen möglichen zielgerichteten Einsatz sind Online-Anzeigen im Bereich Maschinelles Lernen. Durch das Lernen werden Muster hinter gesammeltem Datenmaterial erkannt, die auf den ersten Blick nicht unbedingt sichtbar sind. Für Online-Anzeigen wird hierbei vorhandenes Datenmaterial genutzt und etwa in Big Data Anwendungen kombiniert, um neue Erkenntnisse zu erzielen. Je nach Einsatzgebiet kann also eine Vielzahl existierender technischer Verfahren genutzt werden. "Manchmal sind es feine Nuancen in der Begriffsbedeutung, die den Unterschied machen. Doch am Ende des Tages kommt es nicht darauf an, wie ich es nenne, sondern welches Verfahren für die jeweilige Aufgabe Sinn macht und wie es einzusetzen ist", so Bogdan.

Die Paragon Systemhaus GmbH (www.paragon-systemhaus.de) ist führender Spezialist für die Optimierung, Migration und Modernisierung von Mainframe-Computersystemen. Komplexe IT-Umgebungen werden durch Business Automation agil, effizient und transparent an die aktuellen Erfordernisse angepasst. Paragon setzt spezifische Lösungen mit künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Cognitive Computing in eigener Forschung & Entwicklung um. Incident Management und Change-Management mit kürzesten Reaktionszeiten in globalen IT-Projekten gehören zu den Fachkompetenzen von Paragon, neben eigener Software-Entwicklung in den unterschiedlichen Architekturmodellen. Das Expertenteam hat bereits weltweite Projekte für führende Konzerne aus vielerlei Branchen betreut und erfolgreich beendet.

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